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Fuji-San im Morgendunst

Kakemono, Unikat, mit Box, 128 x 70 cm
Artikelnummer: 6095

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kishi Koma von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 128 cm
  • Breite 70 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kishi Koma
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Blasse Grautöne lassen den Fuji-San wie durch dichten Morgendunst erscheinen, während davor kleine, ebenfalls in Tusche gehaltene Felsformationen mit vereinzelten Kiefern und zwei winzigen Figuren einen ruhigen Vordergrund bilden. Die zarte, fast durchscheinende Lavierung erzeugt eine meditative Stimmung, in der der heilige Berg weniger als massive Erhebung denn als flüchtige, atmosphärische Erscheinung wirkt. Diese zurückhaltende Bildsprache ist typisch für die klassische Suiboku-Landschaftsmalerei.

Das auf Papier gemalte Kakemono trägt Signatur und Stempel des Künstlers Kishi Koma (岸駒) und entstand in der Meiji-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen unterstreicht die hochwertige Montierung, und das Rollbild wird inklusive einer Holzbox geliefert. Fuji-Darstellungen dieser Art wurden von zahlreichen Malern der Zeit als Ausdruck von Beständigkeit und spiritueller Erhabenheit geschätzt.

Die feine, fast zurückhaltende Umsetzung macht dieses Kakemono zu einem besonders stimmungsvollen Stück für Sammler klassischer Landschaftsmalerei, die eine leise, kontemplative Bildsprache dem lauten Motiv vorziehen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.