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Fuji-San in kraftvollem Tuschestrich

Kakemono, Unikat, mit Box, 124 x 59 cm
Artikelnummer: 6057

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Sugaya Hosen von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 124 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziger, energiegeladener Pinselschwung formt die charakteristische Silhouette des Fuji-San auf diesem Kakemono, begleitet von einer mehrzeiligen Inschrift in kursiver Kalligrafie. Die dicke, beinahe schwarze Tusche kontrastiert eindrucksvoll mit dem hellen, leicht gefleckten Papiergrund und verleiht der Darstellung eine ungewöhnlich dynamische, fast abstrakte Wirkung. Diese reduzierte, gestisch geprägte Art der Berg-Darstellung steht in der Tradition der Zen-inspirierten Tuschmalerei, in der wenige Striche genügen, um das Wesen eines Motivs einzufangen.

Das Werk ist auf Papier ausgeführt, trägt die Signatur und den Stempel von Hosen und stammt aus der Meiji-Zeit. Der Jikusaki aus Knochen rundet die hochwertige Montierung ab, und das Rollbild wird inklusive einer signierten Holzbox geliefert. Der Fuji-San gilt seit jeher als eines der bedeutendsten Symbole Japans und wurde von zahlreichen Künstlern in immer neuen stilistischen Variationen dargestellt.

Diese besonders freie, kalligrafische Interpretation des heiligen Berges spricht Sammler an, die neben klassischen Landschaftsdarstellungen auch Freude an expressiveren, tuschebetonten Werken haben und ein Stück mit unverwechselbarem künstlerischem Charakter suchen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.