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Gebirgslandschaft mit Anglern

Kakemono, Unikat, 179 x 51 cm
Artikelnummer: 4224

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 179 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In der Shôwa-Zeit entstand diese fein auf Seide gemalte Gebirgslandschaft, die den Betrachter von einem fernen, im Dunst liegenden Gipfel über bewaldete Hügel bis hinab an ein Ufer führt, an dem zwei kleine Anglerfiguren sitzen. Die kalligraphische Inschrift am oberen Bildrand ergänzt die Komposition um eine literarische Ebene, wie sie in der chinesisch geprägten Sansui-Malerei häufig zu finden ist.

Der Künstler arbeitet mit feinen Lavierungen in Grau- und Brauntönen, die den Nebel zwischen den Bergketten atmosphärisch verdichten, während Kiefern und Felsvorsprünge mit knappen, gezielten Strichen akzentuiert sind. Rechts unten trägt das Bild Signatur und rotes Siegel des Malers. Die Jikusaki-Enden bestehen aus Knochen, das Honshi aus Seide.

Motive wie dieses, die Rückzug in die Natur und das einfache Leben am Wasser besingen, zählen zu den klassischen Themen der ostasiatischen Gelehrtenmalerei. Das Rollbild eignet sich hervorragend für Liebhaber traditioneller Landschaftskunst, die eine ruhige, in sich stimmige Komposition schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.