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Gebirgslandschaft mit Kiefer am See

Kakemono, Unikat, 175 x 59 cm
Artikelnummer: 3790

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 59 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schroffe, in feinster Tuschelavur aufgebaute Berggipfel ragen im oberen Bildbereich aus dichtem Nebel empor, während sich darunter ein ruhiger See mit kleinen bewaldeten Inseln ausbreitet. Eine markante, weit ausladende Kiefer krallt sich an einem Felsvorsprung fest und rahmt mit ihren geschwungenen Ästen die Szenerie, wodurch der Blick des Betrachters gezielt in die weite Bildtiefe gelenkt wird.

Ganz in monochromer Tuschetechnik gehalten, lebt diese Landschaft allein von der Abstufung zwischen kräftigem Schwarz, mittleren Grautönen und dem hellen, unbemalten Papiergrund, der die Nebelbänke andeutet. Eine mehrzeilige Inschrift oben links, begleitet von einem roten Siegel, deutet auf einen Frühlingstag als Anlass oder Inspiration des Werkes hin und verortet die Szene literarisch in der chinesisch geprägten Gelehrtenmalerei.

Die Malerei auf Papier ist in eine dunkelbraune Seidenbordüre mit schmalem goldfarbenem Innenrand eingefasst und entstand in der Shôwa-Zeit. Mit ihrer reduzierten, aber äußerst wirkungsvollen Bildsprache zählt diese Landschaft zu den klassischen Beispielen der Suiboku-Malerei und eignet sich besonders für Liebhaber ruhiger, kontemplativer Motive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.