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Gebirgslandschaft mit Wasserfall und Kiefer

Kakemono, Unikat, 190 x 60 cm
Artikelnummer: 3602

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt dieses in Tusche gemalte Rollbild, das eine schmale Felsschlucht mit herabstürzendem Wasserfall zeigt. Eine knorrige Kiefer klammert sich seitlich an den Felsen, während am unteren Bildrand ein einzelner Wanderer über einen schmalen Pfad zieht – eine winzige menschliche Figur inmitten überwältigender Natur, die die für die Gelehrtenmalerei typische Sehnsucht nach Rückzug und Kontemplation zum Ausdruck bringt.

Oben links ergänzt eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel das Landschaftsbild und unterstreicht den literarischen Anspruch, der solchen Gelehrtenmalereien oft zugrunde liegt. Die abgestuften Grau- und Brauntöne der Tusche erzeugen Tiefe und lassen den Wasserfall förmlich rauschen, während die Konturen der Felsen mit sicherem, energiegeladenem Strich gesetzt sind.

Montiert auf Papier und eingefasst in eine dunkle, floral gemusterte Seidenbordüre, verkörpert dieses Kakemono die klassische Verbindung von Landschaft, Poesie und Malerei. Es ist ein stimmungsvolles Zeugnis japanischer Tuschekunst für alle, die kontemplative Naturdarstellungen und die stille Kraft bewegten Wassers zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.