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Hannya Shingyo – Kalligrafie des Herzsutra

Kakemono, Unikat, mit Box, 164 x 45 cm
Artikelnummer: 5698

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 164 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zeile für Zeile in ruhiger, disziplinierter Handschrift niedergeschrieben, zeigt dieses Kakemono den vollständigen Text des Herzsutra (Hannya Shingyo), einer der meistgelesenen Lehrreden des Mahayana-Buddhismus. Die gleichmäßige Führung der Pinselstriche lässt auf eine geübte, meditative Schreibpraxis schließen.

Der Text ist auf feinem Washi-Papier festgehalten, dessen changierende Struktur den Charakter der Handschrift zusätzlich betont. Der Jikusaki an den Enden der Rollstäbe besteht aus Holz, was dem Gesamtbild eine schlichte, natürliche Note verleiht. Geliefert wird dieses Rollbild in einer eigenen Holzbox, die das empfindliche Papier vor Licht und Feuchtigkeit schützt.

Wer sich für buddhistische Kalligrafie oder die kontemplative Seite japanischer Schreibkunst interessiert, findet in diesem Kakemono ein Objekt von großer Ruhe. Es eignet sich sowohl als spiritueller Blickfang als auch als Ergänzung einer Sammlung religiöser japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.