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Herbstlandschaft mit Brücke

Kakemono, Unikat, mit Box, 170 x 55 cm
Artikelnummer: 5903

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Momori Okamoto von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Momori Okamoto
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine geschwungene Holzbrücke führt über einen ruhigen Wasserlauf, gesäumt von leuchtend roten und goldgelben Ahornbäumen, während im Hintergrund ein strohgedecktes Haus mit Wasserrad und fernab liegende Dörfer in zartem Dunst verschwimmen. Die warme Farbpalette aus Orange-, Rot- und Gelbtönen fängt die stimmungsvolle Atmosphäre eines japanischen Herbsttages ein, in dem Mensch und Natur harmonisch zusammenfinden.

Das Rollbild trägt Signatur und Siegel des Malers Momori Okamoto und wurde in der Meiji-Zeit von Hand auf Seide gemalt. Es wird inklusive der signierten Holzbox geliefert, die die Herkunft und den sorgsamen Umgang mit dem Werk über die Generationen zusätzlich belegt.

Mit seiner detailreichen, erzählerischen Komposition eignet sich dieses Kakemono hervorragend, um im Herbst eine warme, ländliche Stimmung ins Haus zu bringen, entfaltet aber dank seiner malerischen Qualität auch ganzjährig seinen Reiz. Für Sammler klassischer japanischer Landschaftsmalerei ist dieses Unikat ein besonders reizvolles Beispiel.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.