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Herbstnacht im Wald

Kakemono, Unikat, mit Box, 192 x 63 cm
Artikelnummer: 5720

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 63 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine schmale Mondsichel steht über einem herbstlichen Wald, dessen Bäume und Sträucher in warmen Rot- und Brauntönen gemalt sind. Der weiche, fast diesige Hintergrund lässt die Bäume ineinander verschwimmen und erzeugt die Stille einer klaren Herbstnacht, in der sich Licht und Dunkelheit sanft begegnen.

Die Komposition konzentriert sich auf die untere Bildhälfte, während der große, leere Himmel mit der Mondsichel dem Werk viel Raum zum Atmen lässt – ein charakteristisches Stilmittel der japanischen Landschaftsmalerei. Gemalt ist die Szene auf Seide, deren feine Textur den herbstlichen Farbtönen zusätzliche Wärme verleiht.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Knochen gefertigt, und das Kakemono aus der Shôwa-Zeit wird inklusive einer eigenen, signierten Holzbox geliefert. Für Liebhaber stimmungsvoller japanischer Landschaftsmalerei ist dieses Rollbild eine besonders poetische Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.