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Herzsutra (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, 140 x 50 cm
Artikelnummer: 5101

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 140 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen, ruhig gesetzten Kolumnen aus feiner Kaisho-Schrift erstreckt sich der vollständige Text des Herzsutra, des Hannya Shingyo, über die gesamte Fläche dieses Kakemono. Die klare, disziplinierte Handschrift mit ihren gleichmäßig proportionierten Zeichen zeugt von großer kalligrafischer Übung und einer meditativen Konzentration, die dem Schreiben dieses zentralen buddhistischen Textes angemessen ist.

Das Herzsutra gehört zu den bekanntesten und am häufigsten rezitierten Texten des Mahayana-Buddhismus und fasst auf wenigen Zeilen die Lehre von der Leerheit aller Erscheinungen zusammen. Seine kalligrafische Niederschrift gilt traditionell selbst als spirituelle Übung, und ein solches Kakemono wurde oft in Tempeln oder privaten Andachtsräumen aufgehängt, um Ruhe und Einkehr zu fördern.

Geschrieben wurde der Text von Hand auf Papier und entstand in der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Holz und ist ein bedeutungsvolles Objekt für alle, die sich für buddhistische Schriftkunst und japanische Kalligrafie interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.