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Herzsutra-Kalligrafie (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, 139 x 55 cm
Artikelnummer: 5637

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 139 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf feinem Papier, eingefasst von einer aufwendig gewebten Goldbrokat-Bordüre, ist hier der vollständige Text des Herzsutra (Hannya Shingyo) in gleichmäßiger Handschrift festgehalten. Die Zeichen sind mit sicherer Hand gesetzt, ohne Zögern oder Korrektur, was von der Konzentration und Übung des Schreibenden zeugt.

Das Sutra gehört zu den zentralen Texten des Mahayana-Buddhismus und wird bis heute in Tempeln und von Privatpersonen als spirituelle Übung abgeschrieben. Der aufwendige Goldbrokat des Rahmens hebt sich von der schlichten Fläche des Papiers ab und verleiht dem Rollbild eine feierliche, fast sakrale Wirkung. Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt.

Dieses Kakemono eignet sich für alle, die sich für japanische Kalligrafie, buddhistische Textkultur oder die stille Ästhetik traditioneller Rollbilder interessieren, und bringt einen Hauch klösterlicher Ruhe in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.