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Herzsutra in Kalligrafie

Kakemono, Unikat, 185 x 50 cm
Artikelnummer: 6190

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Toyoharu Araki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Toyoharu Araki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ruhe und Konzentration sprechen aus jeder Zeile dieser Kalligrafie, die den vollständigen Text des Herzsutra (Hannya Shingyō) wiedergibt – einer zentralen Lehrschrift des Mahayana-Buddhismus über die Leerheit aller Phänomene. Das gleichmäßige Schriftbild, Zeile für Zeile in klarer Ordnung gesetzt, vermittelt die jahrelange Übung, die für eine solche Ausführung nötig ist.

Ausgeführt auf Papier, trägt dieses Werk Signatur und Stempel von Toyoharu Araki aus der Shôwa-Zeit. Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Kunststoff versehen.

Das Schreiben buddhistischer Sutren war in Japan traditionell nicht nur Ausdruck religiöser Hingabe, sondern galt selbst als Form der Meditation, bei der Körper, Geist und Pinsel zur Einheit finden sollten. Im Tokonoma aufgehängt, lädt dieses Kakemono zur stillen Betrachtung ein und stellt für Sammler japanischer Kalligrafie sowie für am Buddhismus Interessierte ein bedeutungsvolles Stück traditioneller Schreibkunst dar.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.