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Herzsutra

Kakemono, Unikat, 160 x 54 cm
Artikelnummer: 6185

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yasuto Suzuki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 160 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yasuto Suzuki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen, klaren Kolumnen erstreckt sich der vollständige Text des Herzsutra (Hannya Shingyō) über dieses Kakemono – eine der bedeutendsten Lehrreden des Mahayana-Buddhismus, die die Lehre von der Leerheit aller Erscheinungen in wenigen hundert Schriftzeichen zusammenfasst. Die gleichmäßige, disziplinierte Pinselführung verlangt jahrelange Übung und wird traditionell selbst als spirituelle Praxis verstanden.

Die Kalligrafie ist auf Papier ausgeführt und trägt Signatur und Stempel von Yasuto Suzuki aus der Shôwa-Zeit. Die Achse des Rollbildes besteht aus Holz, was der schlichten, meditativen Anmutung des Werkes entspricht.

Sutren-Kalligrafien wie diese wurden traditionell in Tempeln und buddhistisch geprägten Haushalten im Tokonoma aufgehängt, um zur täglichen Rezitation oder stillen Betrachtung anzuregen. Für Sammler japanischer Kalligrafie und Interessierte am Buddhismus stellt dieses Kakemono ein bedeutungsvolles Zeugnis religiöser Schreibkunst dar, das die Verbindung von spiritueller Lehre und ästhetischer Formvollendung eindrucksvoll vor Augen führt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.