Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Ichi-go, Ichi-e – Kalligrafie für die Teezeremonie

Kakemono, Unikat, 126 x 73 cm
Artikelnummer: 6165

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 126 cm
  • Breite 73 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

„Ichi-go, ichi-e“ – wörtlich „ein Leben, eine Begegnung“ – steht in kraftvoller, fließender Kalligrafie im Zentrum dieses Kakemono. Der Ausdruck lässt sich frei mit „Ein Moment, eine Begegnung“ übersetzen und gehört zu den bekanntesten Redewendungen, die eng mit der japanischen Teezeremonie verbunden sind.

Die Formel erinnert daran, dass jede Begegnung und jeder Moment einzigartig und unwiederholbar sind und deshalb mit voller Aufmerksamkeit und Wertschätzung begangen werden sollten – eine Haltung, die im Rahmen des Chanoyu, der Teezeremonie, seit Jahrhunderten kultiviert wird. Der dynamische, energiegeladene Pinselduktus der Schriftzeichen unterstreicht diese Unmittelbarkeit des Augenblicks zusätzlich.

Montiert auf hellem Papier mit klassischer Umrandung, eignet sich dieses Kakemono besonders für den Tokonoma eines Teeraums oder als bedeutungsvolles Geschenk zu Anlässen, die von echter Begegnung und gemeinsam verbrachter Zeit geprägt sind – ein stiller, aber eindringlicher Denkanstoß für den Alltag.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.