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Kalligrafie "Amaterasu-Schreine"

Kakemono, Unikat, 166 x 49 cm
Artikelnummer: 3651

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 166 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Klar und kraftvoll gesetzte Schriftzeichen benennen auf diesem Kakemono die Tempel, die der Sonnengöttin Amaterasu, einer der bedeutendsten Gottheiten des Shintoismus, geweiht sind. Solche Kalligrafien wurden häufig anlässlich eines Schreinbesuchs angefertigt und dienten als persönliches Andenken an die religiöse Verehrung und die damit verbundene Pilgerreise.

Die Zeichen sind in gleichmäßigen, disziplinierten Strichen geschrieben, was auf eine geübte, mit den formalen Regeln der Schreinkalligrafie vertraute Hand schließen lässt. Rote Siegel begleiten die Schriftzeichen und verleihen der Komposition zusätzliches Gewicht sowie eine feierliche, offizielle Anmutung.

Auf Papier geschrieben und in eine dezente, cremefarbene Einfassung mit feinem Rankendekor montiert, verbindet dieses Rollbild religiöse Bedeutung mit kalligrafischer Eleganz. Ein Stück für Sammler, die sich für die spirituelle Dimension japanischer Schriftkunst interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.