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Kalligrafie: Amaterasu

Kakemono, Unikat, mit Box, 172 x 46 cm
Artikelnummer: 4529

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 172 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelnes, kraftvoll gesetztes Schriftzeichen mit der Bedeutung 'erleuchten' oder 'erstrahlen' verweist auf Amaterasu, die Sonnengöttin des Shinto und eine der zentralen Gottheiten der japanischen Mythologie. Die breite, sichere Pinselführung mit ihren fließenden Übergängen zwischen dicken und dünnen Linien zeugt von handwerklichem Können und religiöser Ernsthaftigkeit zugleich.

Entstanden in der Shôwa-Zeit (1926–1989), wurde diese Kalligrafie von Hand auf Papier geschrieben. Amaterasu gilt in der shintoistischen Mythologie als Ursprung des japanischen Kaiserhauses und als Symbol für Licht, Ordnung und Erneuerung, weshalb ihr Name in kalligrafischer Form eine besonders feierliche Bedeutung trägt.

Das Kakemono wird in einer signierten Holzbox geliefert, was zusätzlich für die Herkunft und sorgfältige Aufbewahrung des Stücks spricht. Die Stableisten besitzen Enden aus Holz. Für Sammler religiöser und mythologischer Kalligrafie ist dieses Werk ein bedeutungsvolles, gut dokumentiertes Unikat.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.