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Kalligrafie Blume

Kakemono, Unikat, 91 x 50 cm
Artikelnummer: 3732

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 91 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziges Schriftzeichen, Blume, füllt hier fast die gesamte Bildfläche und wird dadurch selbst zu einem eigenständigen Bildmotiv. In einem sehr freien, fließenden Duktus verbindet der Kalligraf die einzelnen Striche zu einer geschwungenen, fast abstrakten Form, deren untere Rundung an eine sich öffnende Blüte erinnern lässt – eine reizvolle Verschmelzung von Bedeutung und Form.

Ein kleines rotes Siegel oben rechts sowie ein weiteres, gestempeltes Siegel links unten neben der Signatur rahmen die Komposition. Vereinzelte feine Altersflecken im Papier verleihen dem Blatt eine warme, gewachsene Note. Die annähernd quadratische Bildfläche unterscheidet sich bewusst vom üblichen hochformatigen Kalligrafie-Aufbau und lenkt den Blick ganz auf die Dynamik des einzelnen Schriftzeichens.

Montiert ist das Papierblatt in einer jadegrünen Seidenbordüre mit goldenem Blatt- und Blütenrankenmuster, entstanden in der Shôwa-Zeit. Ein-Zeichen-Kalligrafien wie diese gelten unter Kennern als besondere Herausforderung, da sich der Ausdruck ganz auf einen einzigen Pinselschwung konzentrieren muss, und machen dieses Rollbild zu einem konzentrierten, aber wirkungsvollen Blickfang.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.