Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie: Blumen und Freunde

Kakemono, Unikat, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 4785

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine heitere, fast beschwingte Stimmung durchzieht dieses Kakemono, dessen Schriftzeichen in klar lesbarer Kana-Schrift eine einfache, aber zeitlose Lebensweisheit vermitteln: Mit Blumen ist das Leben schön, mit Freunden wird es fröhlich. Wenige Worte, die dennoch viel über eine zugewandte, gesellige Lebenshaltung verraten und ein Lächeln beim Lesen hervorrufen.

Der Kalligraf verzichtet auf komplexe chinesische Schriftzeichen zugunsten der geschwungenen japanischen Silbenschrift, wodurch der Text auch für Nicht-Kalligrafiekenner unmittelbar zugänglich wirkt. Die weichen, tänzerischen Linien unterstreichen den freundlichen, einladenden Charakter der Botschaft, während rote Siegel oben und unten die Komposition harmonisch rahmen.

Ausgeführt auf Papier und mit einem Jikusaki aus Keramik versehen, entstand dieses Rollbild in der Shôwa-Zeit. Der goldgrundierte Rahmenstoff mit zartem Rautenmuster verleiht dem Blatt eine festliche Note. Ein sympathisches Stück für alle, die sich an einer freundlichen, positiven Lebensbotschaft erfreuen möchten und ihrem Zuhause etwas Warmherziges hinzufügen wollen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.