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Kalligrafie – Buji Kore Kinin

Kakemono, Unikat, mit Box, 168 x 40 cm
Artikelnummer: 3278

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Ueda Gizan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 168 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein Kakemono mit einer Kalligrafie des Daitoku-Ji Ryugenin Priesters Ueda Gizan, der zwischen 1891 und 1972 lebte. Geschrieben auf Papier mit einer Einfassung aus Papier und Seidenbrokat. Das Kakejiku weist altersbedingt Flecken und Verfärbungen sowie einige kleine Falten im Bildteil auf. Beide Jikusaki aus lackiertem Holz sind vorhanden und intakt. Die Kalligrafie liest sich in Romaji als "Buji Kore Kinin". Dabei handelt es sich um einen Spruch des Zen Meisters Rinzai, der sinngemäß "Derjenige, der Satori (Erleuchtung) nicht irgendwo draußen (außerhalb von sich selbst) sucht, ist edel (selten)" bedeutet. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobaku).

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.