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Kalligrafie "Das Herz gleicht den Sternen"

Kakemono, Unikat, 195 x 52 cm
Artikelnummer: 3887

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit schwungvoller, fließender Kursivschrift ist diese Kalligrafie über das gesamte Bildfeld verteilt, wobei jeder Strich Dynamik und innere Bewegtheit ausstrahlt – ein Ausdruck gelebter, jahrelang geübter Schreibpraxis, bei der Form und Inhalt untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken.

Sinngemäß bedeuten die Zeichen, dass das Herz des Menschen den Sternen am Himmel gleicht – ein poetisches Bild für die Unergründlichkeit und den stillen Glanz des menschlichen Gemüts, wie es in der literatennahen Kalligrafietradition gerne aufgegriffen wurde. Ein rotes Siegel bestätigt am unteren Bildrand die Autorschaft und rundet die Komposition harmonisch ab.

Auf dunkelblauem Brokat montiert, mit Achsenenden aus Knochen und aus der Meiji-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein ausdrucksstarkes Beispiel klassischer japanischer Schriftkunst mit poetischer Tiefe und meditativer Ausstrahlung. Werke dieser Art dienten oft als tägliche Erinnerung und Inspiration und wurden entsprechend sorgsam aufbewahrt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.