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Kalligrafie "Das Leben der Frau"

Kakemono, Unikat, 100 x 40 cm
Artikelnummer: 3646

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 100 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In eleganten, fließenden Schriftzügen erzählt diese Kalligrafie vom Leben einer Frau durch die Jahrzehnte: Mit zwanzig wunderschön, mit vierzig weise, mit sechzig gesund und mit hundert Jahren schließlich "schön wie Silber mit Patina" – ein poetisches Loblied auf das Altern in Würde und Anmut, das jeder Lebensphase ihre eigene Qualität zuschreibt.

Die Zeichen sind mit feinem, kultiviertem Pinsel geschrieben und verraten die geübte Hand eines Kalligrafen, der Wert auf Ausgewogenheit und Lesbarkeit legte. Ein rotes Siegel unten links vervollständigt die Komposition auf dem cremefarbenen Papier und verleiht ihr einen persönlichen, fast intimen Charakter.

Die Kalligrafie ist in eine aufwendige, mit goldenen Chrysanthemenranken bestickte Seideneinfassung montiert und wird in einer dazugehörigen Holzbox geliefert, die dem Werk seinen musealen Charakter verleiht. Ein ausdrucksstarkes Kakemono für alle, die sich für die poetische Seite japanischer Schriftkunst begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.