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Kalligrafie "Der Pfad der Tugend"

Kakemono, Unikat, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 3654

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

"Wer den Pfad der Tugend wählt, wählt oft einen schwierigen Pfad" – dieser nachdenkliche Leitspruch ist der Inhalt der Kalligrafie auf diesem Kakemono und lädt zur stillen Reflexion über moralische Standhaftigkeit und die Mühen eines aufrechten Lebens ein.

In wilder, kursiver Manier fließen die Schriftzeichen ineinander über, sodass einzelne Striche kaum noch als getrennte Zeichen erkennbar sind – ein Ausdruck der sogenannten Grasschrift (Sōsho), die höchste Freiheit und Erfahrung im Umgang mit dem Pinsel verlangt. Signatur und rotes Siegel am linken Bildrand bestätigen die Urheberschaft und geben der Komposition ihren persönlichen Abschluss.

Auf schlichtem, cremefarbenem Papier geschrieben und in eine zurückhaltende Einfassung montiert, wirkt dieses Rollbild durch seine kalligrafische Virtuosität und seinen zeitlosen moralischen Gehalt. Ein Kakemono für alle, die sich für die expressive Seite japanischer Schriftkunst begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.