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Kalligrafie: Der Weg (Do)

Kakemono, Unikat, 123 x 51 cm
Artikelnummer: 4487

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 123 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit einem einzigen, breit und selbstbewusst gesetzten Schriftzeichen bringt diese Kalligrafie den Begriff 'Do', den Weg, zum Ausdruck, ein zentraler Begriff in vielen japanischen Künsten und Disziplinen von der Teezeremonie bis zu den Kampfkünsten. Zwei rote Siegel und eine kurze Signatur links ergänzen die Komposition, deren breite, fast tänzerische Pinselführung Bewegung und innere Ruhe zugleich vermittelt.

Das Rollbild wurde in der Shôwa-Zeit (1926–1989) von Hand auf Papier geschrieben. Der Begriff Do steht in der japanischen Philosophie für den lebenslangen, disziplinierten Übungsweg, auf dem Können und Charakter gleichermaßen reifen, und wird bis heute in zahlreichen traditionellen Künsten als Leitgedanke verstanden.

Die Stableisten sind mit Holzenden gearbeitet. Dieses Kakemono eignet sich besonders für Menschen, die sich mit japanischer Philosophie oder den klassischen Künsten beschäftigen, und bringt mit seiner klaren, kraftvollen Aussage eine stille, aber bestimmte Präsenz in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.