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Kalligrafie „Der ehrenwerte Gast“

Kakemono, Unikat, 268 x 57 cm
Artikelnummer: 4092

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 268 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf zartem, hellblau getöntem Papier stehen hier sechs Schriftzeichen in kraftvoller, fließender Schrift, deren Aussage sich sinngemäß mit „Der ehrenwerte Gast geht zusammen mit dem Meister hinein“ übersetzen lässt. Die ungewöhnliche blaue Papierfarbe verleiht dem Werk eine kühle, elegante Note und hebt es deutlich von klassischen Kalligrafien auf cremefarbenem Grund ab.

Solche Willkommensworte wurden in Japan traditionell für besondere Anlässe verfasst, etwa um Gäste bei einer Teezeremonie oder einem festlichen Empfang zu ehren und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Der lebendige, teils verspielte Duktus der Pinselführung vermittelt dabei eine warme, einladende Stimmung. Entstanden auf Papier in der Shôwa-Zeit, ist das Rollbild von einer dezenten braunen Bordüre eingefasst und auf eine Stange mit Schaftenden aus Kunststoff montiert.

Mit seiner ungewöhnlichen Papierfarbe und der einladenden Botschaft ist dieses Kalligrafie-Kakemono eine besonders originelle Wahl für Liebhaber japanischer Schriftkunst und ein schönes Willkommensgeschenk.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.