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Kalligrafie "Dunkles Wasser zwischen blühenden Wegen"

Kakemono, Unikat, 175 x 25 cm
Artikelnummer: 3633

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 25 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, aber ausdrucksstarken Schriftzeichen fängt diese Kalligrafie eine Zeile aus einem Gedicht des berühmten chinesischen Dichters Du Fu (712–770) ein: "Dunkles Wasser fließt zwischen blühenden Straßen" lautet die poetische Aussage, die von stiller, fast melancholischer Naturbetrachtung erzählt und seit Jahrhunderten Kalligrafen zur künstlerischen Auseinandersetzung anregt.

Der Pinselschwung ist kraftvoll und großzügig, einzelne Striche laufen ineinander über und erzeugen eine fast tänzerische Bewegung auf dem Papier. Ein rotes Siegel oben rechts ergänzt die Komposition, während die Zeichen selbst durch ihre Dynamik das fließende Wasser des Gedichts bildlich nachempfinden lassen und dem Betrachter die Bewegung förmlich vor Augen führen.

Die Kalligrafie ist auf Papier geschrieben und von einer Einfassung aus Seidenbrokat in gedeckten Grüntönen gerahmt; beide Achsenenden (Jikusaki) fehlen allerdings. Für Sammler klassischer chinesischer Poesie in japanischer Kalligrafie ist dieses Kakemono ein Stück voller literarischer Tiefe und kraftvoller Schreibkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.