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Kalligrafie: Ein Trinkspruch auf die Gesundheit

Kakemono, Unikat, 116 x 58 cm
Artikelnummer: 4481

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 116 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei große, dynamisch ineinandergreifende Schriftzeichen dominieren dieses Kakemono, dessen Bedeutung sich als Trinkspruch auf die Gesundheit lesen lässt. Die Pinselführung ist breit und selbstbewusst, mit deutlich sichtbaren Trockenpinselspuren, die der Komposition eine spontane, fast improvisierte Wirkung verleihen und typisch für die freie Sōsho-Schrift sind.

Entstanden in der Shôwa-Zeit (1926–1989), wurde diese Kalligrafie von Hand auf Papier geschrieben. Trinksprüche und Segenswünsche dieser Art wurden in Japan traditionell zu geselligen Anlässen wie Neujahrsfesten oder Feiern unter Freunden verfasst und anschließend gerne als Rollbild aufbewahrt, um die gute Stimmung des Anlasses dauerhaft festzuhalten.

Die Stableisten besitzen Enden aus Keramik. Mit seiner heiteren, lebensbejahenden Botschaft und der kraftvollen Pinselführung eignet sich dieses Kakemono besonders als Blickfang für Räume, in denen Gastfreundschaft und Geselligkeit im Vordergrund stehen, etwa in einem Ess- oder Empfangsbereich.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.