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Kalligrafie – Ein gutes Jahr

Kakemono, Unikat, 202 x 41 cm
Artikelnummer: 3325

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 202 cm
  • Breite 41 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit vier großzügig über das Papier verteilten Schriftzeichen wünscht diese Kalligrafie dem Betrachter ein gutes, ereignisloses Jahr, ein Motiv, das in Japan traditionell zum Jahreswechsel gemalt und verschenkt wurde.

Der Pinselduktus ist fließend und selbstbewusst, die Zeichen wirken wie in einem Zug geschrieben und verleihen dem Wunsch eine spontane, herzliche Note. Kalligrafien dieser Art galten als Segenswunsch für Gesundheit, Frieden und ein ruhiges Jahr ohne unglückliche Zwischenfälle.

Eingefasst in eine dezente Bordüre und montiert auf Papier mit hölzernen Jikusaki, entstand dieses Kakemono vermutlich in der Shôwa-Zeit und lässt sich noch heute als stimmungsvoller Neujahrsgruß an der Wand entfalten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.