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Kalligrafie – Eins mit dem Universum

Kakemono, Unikat, 188 x 48 cm
Artikelnummer: 3730

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Alles im Universum ist in einem Herzen vereint – dieser philosophische Gedanke, der Wurzeln im Zen-Buddhismus hat, wurde hier in großen, kraftvollen Schriftzeichen festgehalten, die nahezu die gesamte Bildhöhe einnehmen. Der Pinsel setzt jeweils mit dichtem, dunklem Ansatz ein und läuft dann in energiegeladenen, teils trockenen Strichen aus, sodass die einzelnen Zeichen fast plastisch von der hellen Fläche hervortreten.

Links neben der Hauptinschrift ist eine kleinere, mehrzeilige Widmung angebracht, die den Anlass oder Empfänger der Kalligrafie benennt – eine übliche Praxis bei Werken, die als Geschenk oder Auftragsarbeit entstanden. Zwei rote Siegel bestätigen die Urheberschaft. Die klare Bildaufteilung lässt der Schrift viel Raum zum Atmen und verstärkt die meditative Wirkung des Sinnspruchs.

Getragen wird die Kalligrafie von Papier, montiert in einer olivgrünen, changierenden Seidenbordüre mit dezentem Damastmuster, entstanden in der Shôwa-Zeit. Wer sich mit Zen-Gedanken oder der Philosophie der Einheit von Mensch und Kosmos beschäftigt, findet in diesem Rollbild eine anschauliche und zugleich kraftvolle künstlerische Umsetzung dieses Themas.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.