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Kalligrafie: Ewiges Glück

Kakemono, Unikat, 165 x 36 cm
Artikelnummer: 5107

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 165 cm
  • Breite 36 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vier kraftvolle Schriftzeichen sind in gleichmäßigen Abständen untereinander angeordnet und füllen die schmale Bildfläche dieses Kakemono nahezu vollständig aus. Die dicken, klar konturierten Pinselstriche wirken beinahe wie in Stein gemeißelt und verleihen der Kalligrafie eine feierliche, würdevolle Präsenz.

Übersetzt lassen sich die Zeichen mit „Ewiges Glück“ wiedergeben – ein Wunsch, der in der ostasiatischen Kultur zu den beliebtesten Themen kalligrafischer Widmungen zählt und häufig zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten oder Neujahrsfeiern verschenkt wurde. Der dunkelblaue Bildgrund der Einfassung setzt einen eleganten Kontrast zur cremefarbenen Schriftfläche und unterstreicht den festlichen Charakter des Blattes zusätzlich.

Geschrieben wurde die Kalligrafie von Hand auf Papier in der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle verfügt über Jikusaki aus Kunststoff und ist ein ausdrucksstarkes Beispiel japanischer Glückwunschkalligrafie für Sammler und Liebhaber traditioneller Schriftkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.