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Kalligrafie: Ewiges Grün des Bambus

Kakemono, Unikat, 195 x 53 cm
Artikelnummer: 4769

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In ruhigem Blaugrau eingefasst, wirkt dieses Kakemono trotz der ausdrucksstarken Pinselführung besonders zurückhaltend und elegant – eine Stimmung, die dem beschaulichen Charakter des chinesischen Gedichts entspricht, das hier in kalligrafischer Form festgehalten ist und sich über die gesamte Bildhöhe entfaltet.

Der Text besingt den immergrünen Bambus, der Jahrhunderte überdauert, während eine zarte Blüte nur für einen kurzen Augenblick ihre Schönheit entfaltet – ein poetisches Sinnbild für die Gegensätze von Beständigkeit und Vergänglichkeit. Eine kleine, fein geschriebene Zusatzzeile neben der Hauptinschrift lässt vermuten, dass dieses Blatt zu einem besonderen Anlass verfasst wurde. Zwei rote Siegel bekräftigen die Signatur des Kalligrafen und geben dem Blatt seine persönliche Note.

Ausgeführt auf Papier und montiert mit einem hölzernen Jikusaki, entstand dieses Rollbild in der Shôwa-Zeit. Die gedämpfte Farbigkeit der Einfassung lässt die kraftvollen schwarzen Schriftzeichen besonders klar hervortreten – ein stilvolles, zurückhaltendes Stück für Freunde ostasiatischer Kalligrafie.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.