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Kalligrafie – Ewigkeit

Kakemono, Unikat, 156 x 43 cm
Artikelnummer: 3716

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 156 cm
  • Breite 43 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Selten wirkt ein einzelner Begriff so bewegt wie hier: Das Wort Ewigkeit ist in einem sehr freien, kursiven Grasschrift-Stil geschrieben, bei dem die Zeichen ineinanderfließen und der letzte Strich in einem großen, offenen Schwung ausläuft. Diese Schreibweise verlangt jahrelange Übung, denn jede Linie muss in einem Zug gesetzt werden, ohne dass der Gesamteindruck aus dem Gleichgewicht gerät.

Über dem Schriftzug ist ein kleines rotes Siegel platziert, ein weiteres begleitet die Signatur links unten – Zeichen dafür, dass der Kalligraf sein Werk bewusst autorisiert hat. Das Papier zeigt leichte altersbedingte Fleckung, die dem Blatt eine gewisse Patina verleiht und zu seinem Entstehungsdatum in der Meiji-Zeit passt, wodurch dieses Stück zu den älteren Werken in unserem Bestand zählt.

Die Montierung besteht aus einer dunkel marmorierten, goldgesprenkelten Bordüre mit einem schmalen schwarzen Brokatband sowie einer sanft olivfarbenen Außenseide mit hellen Streifenakzenten – eine für ihre Zeit sehr eigenständige gestalterische Wahl. Der Rollstab aus Kunststoff rundet das Bild ab. Als Kalligrafie mit einer derart zeitlosen Aussage eignet sich dieses Rollbild besonders für einen Ort der Ruhe und des Rückzugs.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.