Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kalligrafie "Frühlingsmelodie und Phönixtanz"

Kakemono, Unikat, 195 x 46 cm
Artikelnummer: 3653

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

"Die Melodie des Frühlings und der grünen Wasser bringt den Tanz des Phönix hervor" – mit dieser Zeile aus dem Gedicht "Reime des Frühlings" des chinesischen Dichters Yui Xin beschäftigt sich die Kalligrafie dieses Kakemono. Die Verbindung von Musik, Wasser und dem mythischen Phönix erzeugt ein Bild voller Leichtigkeit und Bewegung, das die Ankunft des Frühlings poetisch feiert.

Der Pinselduktus ist geschwungen und dynamisch, die Zeichen scheinen förmlich über das Papier zu tanzen und nehmen damit die im Gedicht beschriebene Bewegung des Phönix bildlich vorweg. Zwei rote Siegel setzen am unteren Bildrand farbige Akzente und runden das Schriftbild stimmig ab.

Die Kalligrafie ist auf Papier geschrieben und von einer olivgrünen, goldgemusterten Seideneinfassung gerahmt; beide Jikusaki fehlen, ansonsten befindet sich das Rollbild in gutem Zustand. Ein poetisches Kakemono für Liebhaber klassischer chinesischer Dichtkunst in japanischer Kalligrafie.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.