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Kalligrafie: Frühlingsregen in den Bergen

Kakemono, Unikat, 195 x 50 cm
Artikelnummer: 4774

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Tausend Berge, die nach einem Regenschauer in sattem Grün erstrahlen, und Blütenblätter, die in die Fluten der Frühlingsbäche gleiten – dieses poetische Bild aus einem klassischen Gedicht fängt den Moment des Übergangs ein, in dem sich die Natur erneuert und zugleich vergeht. Wenige Schriftzeichen genügen, um diese Stimmung des Frühlings unmittelbar spürbar zu machen.

In fließender, rhythmisch bewegter Schrift setzt der Kalligraf die Zeichen auf das helle Papier, wobei sich kräftige und zartere Striche abwechseln und so die im Text beschriebene Naturbewegung visuell nachempfinden lassen. Eine kleine Datumsangabe sowie die Signatur mit zwei roten Siegeln ergänzen die Komposition am linken Bildrand und geben dem Blatt einen persönlichen Abschluss.

Das auf Papier ausgeführte Werk trägt einen Jikusaki aus Kunststoff und stammt aus der Shôwa-Zeit. Der olivgrüne Rahmenstoff nimmt die im Gedicht beschriebene Farbigkeit der Berge auf und rundet die Gesamtwirkung stimmig ab. Ein poetisches Stück für Liebhaber klassischer ostasiatischer Dichtkunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.