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Kalligrafie: Frühlingswind

Kakemono, Unikat, 195 x 50 cm
Artikelnummer: 4780

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Nur wenige, dafür umso ausdrucksstärkere Schriftzeichen bedecken dieses Kakemono – große Flächen bleiben bewusst leer und lassen der kraftvollen, wie im Wind bewegten Pinselführung viel Raum zur Entfaltung. Gerade diese Reduktion macht den besonderen Reiz des Blattes aus.

Die Zeichen verkünden die Rückkehr des Frühlingswinds, ein Motiv, das Aufbruch, Erneuerung und die Freude über das Ende des Winters symbolisiert. Die dynamischen, teils ausschwingenden Striche scheinen die Bewegung des Windes selbst nachzuzeichnen, während eine kleine Signatur mit rotem Siegel am unteren Bildrand die Komposition erdet und ihr Halt gibt.

Das Werk ist auf Papier gemalt, mit einem hölzernen Jikusaki versehen und stammt aus der Shôwa-Zeit. Der changierende, marmorierte Rahmenstoff in warmen Brauntönen mit hellblauen Akzenten unterstreicht die lebendige, luftige Wirkung der Kalligrafie. Ein Werk voller Leichtigkeit für alle, die Reduktion und Ausdruckskraft gleichermaßen schätzen und sich einen ganz eigenen Blickfang an die Wand holen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.