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Kalligrafie-Gedicht „Mönche beim Schachspiel“

Kakemono, Unikat, 164 x 50 cm
Artikelnummer: 4038

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 164 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei parallele Kolumnen kraftvoller Schriftzeichen erzählen hier ein kleines Gedicht: Zwei Mönche sitzen einander auf dem Berg gegenüber und spielen Schach, während der Schatten des Bambus scharf auf dem Brett liegt und gelegentlich nur das leise Klacken der Steine zu hören ist. Die Verse entfalten eine meditative, fast greifbare Stille, die durch die ruhige, gleichmäßige Pinselführung zusätzlich unterstrichen wird.

Solche poetischen Kalligrafien verbinden literarische Bildung mit kalligrafischem Können und waren bei Gelehrten und Mönchen gleichermaßen geschätzt; das Motiv des Schachspiels im Bambusschatten steht sinnbildlich für zeitlose Muße und geistige Klarheit. Eine Widmungszeile mit Datum, Signatur und zwei roten Siegeln ergänzt die Komposition. Entstanden auf Papier in der Shôwa-Zeit, ist das Rollbild von einer dunkelgrünen Bordüre eingefasst und auf eine Holzstange montiert.

Mit seiner poetischen Tiefe und der eleganten Schriftführung ist dieses Kakemono ein besonders stimmungsvolles Stück für Liebhaber japanischer Literatur und Kalligrafiekunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.