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Kalligrafie-Gedicht über die Pflaumenblüte

Kakemono, Unikat, 203 x 46 cm
Artikelnummer: 5168

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 203 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In mehreren gleichmäßig gesetzten Kolumnen erstreckt sich dieses Kalligrafie-Kakemono über die gesamte Bildhöhe, wobei größere und kleinere Schriftzeichen in einem angenehmen, rhythmischen Wechsel angeordnet sind. Der sichere, fließende Duktus der Pinselführung verrät eine geübte Hand und verleiht dem Text trotz seiner Dichte eine angenehme Leichtigkeit.

Inhaltlich handelt es sich um ein Gedicht über die Pflaumenblüte im kalten Frühling – ein klassisches Thema der ostasiatischen Dichtkunst, das die ersten zarten Blüten als Symbol für Widerstandskraft und Hoffnung inmitten winterlicher Kälte feiert. Der mattgrüne Rahmen der Bildrolle und der warme, cremefarbene Bildgrund bilden einen stimmigen Rahmen für diesen poetischen Text.

Geschrieben wurde die Kalligrafie von Hand auf Papier in der Shôwa-Zeit. Für Liebhaber japanischer Dichtung und Schriftkunst ist dieses Kakemono ein besonders stimmungsvolles Stück, das die Vorfreude auf den Frühling in Worte fasst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.