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Kalligrafie: Glück und langes Leben

Kakemono, Unikat, 165 x 72 cm
Artikelnummer: 5083

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 165 cm
  • Breite 72 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei großformatige Schriftzeichen beherrschen dieses Kakemono und ziehen mit ihrem kraftvollen, dynamischen Pinselduktus sofort den Blick auf sich. Die dicken, souverän gesetzten Striche und die geschwungenen Verbindungen zwischen den einzelnen Linien zeugen von einer sicheren, energiegeladenen Handschrift, die dem Blatt eine beeindruckende Präsenz verleiht.

Inhaltlich verbinden die Zeichen die Bedeutung „Glück und ein langes Leben“ – ein Wunsch, der in der ostasiatischen Kalligrafietradition zu den beliebtesten Themen für Geschenke und festliche Anlässe zählt. Begleitet werden die großen Zeichen von kleineren Kolumnen mit Datum und Widmung sowie mehreren roten Siegelabdrücken, die dem Werk einen persönlichen, urkundenartigen Charakter verleihen.

Geschrieben wurde die Kalligrafie von Hand auf Papier in der Shôwa-Zeit. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff und ist durch ihre positive Symbolik ein sinnvolles Geschenk ebenso wie ein dekoratives Element für die eigenen vier Wände.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.