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Kalligrafie „Glück und langes Leben“

Kakemono, Unikat, 195 x 56 cm
Artikelnummer: 5461

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

„Fukuju“ – Glück und ein langes Leben: Diese beiden Schriftzeichen zählen zu den beliebtesten Segenswünschen der japanischen Kalligrafie und werden traditionell zu Geburtstagen, Jubiläen oder zum Jahreswechsel verschenkt. Mit schwungvollen, breiten Pinselzügen bringt der Schreiber diesen Wunsch kraftvoll zum Ausdruck, wobei einzelne Striche bis an den Bildrand auslaufen.

Die Zeichen sind in dunkler Tusche auf Papier ausgeführt, begleitet von einer kleinen Signatur und einem roten Siegel links der Komposition. Der selbstbewusste, fließende Duktus verweist auf einen geübten Kalligrafen der Shōwa-Zeit, der die beiden Zeichen bewusst großzügig über die Bildfläche verteilt hat.

Montiert auf einer floral gemusterten Bordüre mit Läufern aus Holz, eignet sich dieses Rollbild hervorragend als stilvolles Geschenk oder als dekoratives Element für festliche Anlässe – ein zeitloser Wunsch in klassischer Form, der sich ebenso im Wohnzimmer wie im Eingangsbereich entfalten kann.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.