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Kalligrafie: Große Fische leben nicht in flachen Gewässern

Kakemono, Unikat, 175 x 60 cm
Artikelnummer: 4498

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 175 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vier kraftvoll geschwungene Schriftzeichen füllen in zwei Zeilen die Bildfläche dieser Kalligrafie, deren Bedeutung sinngemäß lautet, dass große Fische nicht in flachen Gewässern leben. Das Sprichwort spielt auf die Idee an, dass bedeutende Menschen oder Talente Raum und Tiefe brauchen, um sich zu entfalten, und wurde entsprechend häufig als Ermutigung oder Warnung verwendet.

Das Werk entstand in der Meiji-Zeit (1868–1912) und wurde vollständig handgeschrieben auf Papier. Die klare, disziplinierte Pinselführung mit deutlich abgesetzten Strichen lässt auf einen geübten Kalligrafen schließen, der die Balance zwischen Lesbarkeit und künstlerischem Ausdruck sicher beherrschte.

Die Stableisten sind mit Enden aus Keramik gefertigt. Für Sammler, die sich für klassische chinesisch-japanische Sprichwörter und deren kalligrafische Umsetzung interessieren, stellt dieses Kakemono ein anschauliches und zugleich bedeutungsvolles Beispiel japanischer Schreibkunst dar.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.