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Kalligrafie "Großes Mitgefühl"

Kakemono, Unikat, 116 x 33 cm
Artikelnummer: 3631

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 116 cm
  • Breite 33 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In kraftvollen, fließenden Schriftzeichen ist auf diesem Kakemono der Begriff "Großes Mitgefühl" festgehalten – treffender ließe er sich auch als "der Geist des großen Mitgefühls" übersetzen. Der Ausdruck entstammt dem Zen-Buddhismus, weshalb zu vermuten ist, dass die Kalligrafie von einem japanischen Zen-Priester stammt, dessen Name sich heute nicht mehr zweifelsfrei bestimmen lässt, dessen geistige Haltung sich aber im Schriftbild deutlich widerspiegelt.

Der Pinselduktus wirkt entschlossen und zugleich meditativ ruhig, mit dynamischen Verdickungen und feinen Ausläufern, die die innere Disziplin des Schreibenden erkennen lassen. Zwei rote Siegel setzen neben der Signatur farbige Akzente und unterstreichen die spirituelle Bedeutung des kurzen, aber gewichtigen Textes, der in nur wenigen Zeichen eine ganze buddhistische Lebenshaltung zusammenfasst.

Geschrieben auf Papier und eingefasst in einen edlen violetten Seidenbrokat mit floralem Muster in Gold und Dunkelblau, befindet sich dieses Rollbild in ausgezeichnetem Zustand. Für Freunde der Zen-Kalligrafie ist es ein stilvolles Objekt, das buddhistische Weisheit mit meisterhafter Schreibkunst verbindet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.