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Kalligrafie Herzsutra - Hannya Shingyo

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 60 cm
Artikelnummer: 5628

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Nanyo Ishizaki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nanyo Ishizaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen, kraftvollen Schriftzeichen ist auf diesem Kakemono das Herzsutra (Hannya Shingyo) niedergeschrieben, einer der bedeutendsten Texte des Mahayana-Buddhismus, der die Lehre von der Leerheit aller Erscheinungen zusammenfasst. Die klare, disziplinierte Linienführung der Kalligrafie zeugt von großer Übung und innerer Ruhe.

Das Werk trägt Signatur und Stempel von Nanyo Ishizaki und entstand in der Shôwa-Zeit auf feinem Washi-Papier, der Jikusaki besteht aus Metall. Geliefert wird das Rollbild in einer eigens signierten Holzbox, die die Bedeutung und Wertigkeit dieses kalligrafischen Unikats zusätzlich unterstreicht.

Kalligrafien religiöser Texte wie des Herzsutra gelten in Japan seit Jahrhunderten als Ausdruck spiritueller Übung und meditativer Konzentration. Für Sammler kalligrafischer Kunst und Interessierte des Buddhismus ist dieses Kakemono ein bedeutungsvolles, handgeschriebenes Zeugnis dieser jahrhundertealten Tradition.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.