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Kalligrafie Herzsutra (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 58 cm
Artikelnummer: 5867

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Nan'yō von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nan'yō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit gleichmäßiger, fein ziselierter Pinselführung erstreckt sich der vollständige Text des Herzsutra (Hannya Shingyo) über die gesamte Länge dieses Kakemono – Spalte für Spalte in klarer, disziplinierter Kaisho-Schrift, abgeschlossen von Signatur und rotem Siegel des ausführenden Kalligrafen. Das leicht vergilbte Papier und die feine Musterung lassen auf ein Werk aus der Shôwa-Zeit (1926–1989) schließen.

Das Herzsutra zählt zu den bekanntesten Texten des Mahayana-Buddhismus und wird in Japan bis heute rezitiert und kalligrafiert, um Konzentration und innere Ruhe zu kultivieren – jedes einzelne Schriftzeichen entsteht dabei in bewusster, meditativer Achtsamkeit. Die metallenen Enden der Rollstäbe verleihen dem Kakemono einen dezent edlen Abschluss.

Diese Kalligrafie wird in einer signierten Holzbox (Tomobako) geliefert, die Echtheit und Herkunft des Werkes zusätzlich bestätigt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.