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Kalligrafie Herzsutra (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 55 cm
Artikelnummer: 5868

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zeile um Zeile entfaltet sich auf diesem Kakemono das Herzsutra (Hannya Shingyo) in ruhiger, gleichmäßiger Kaisho-Kalligrafie – ein Text, der in der buddhistischen Praxis Japans seit Jahrhunderten als Übung in Konzentration und Hingabe kalligrafiert wird. Am Ende der Textspalten bestätigen Signatur und rotes Siegel die Urheberschaft des Kalligrafen.

Die gleichmäßige Verteilung der Schriftzeichen über die gesamte Bildfläche und der feine, fast schwebende Pinselduktus zeugen von großer Übung und innerer Sammlung. Entstanden ist die Arbeit in der Shôwa-Zeit (1926–1989), erkennbar an der leicht patinierten Papieroberfläche und den metallverzierten Enden der Rollstäbe.

Diese Kalligrafie kommt in einer signierten Holzbox (Tomobako), die dem Werk zusätzliche Authentizität verleiht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.