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Kalligrafie Herzsutra (Hannya Shingyo)

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 56 cm
Artikelnummer: 5872

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Klar und diszipliniert reiht sich Schriftzeichen an Schriftzeichen, während sich der Text des Herzsutra (Hannya Shingyo) über die gesamte Länge dieses Kakemono entfaltet. Die feine, kontrollierte Pinselführung und die sorgfältig gesetzten roten Siegel zeugen von der geübten Hand eines japanischen Kalligrafen der Shôwa-Zeit (1926–1989).

Das Abschreiben des Herzsutra – im Japanischen als Shakyo bezeichnet – gilt als spirituelle Übung, bei der jedes Zeichen mit voller Aufmerksamkeit gesetzt wird, um Geist und Körper in Einklang zu bringen. Die hölzernen Enden der Rollstäbe fügen sich zurückhaltend in das ruhige Gesamtbild dieses Kakemono ein.

Diese Kalligrafie kommt in einer signierten Holzbox (Tomobako), die Echtheit und Herkunft zusätzlich bestätigt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.