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Kalligrafie: Huldigung an Kannon Bodhisattva

Kakemono, Unikat, 216 x 60 cm
Artikelnummer: 4459

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 216 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen, kraftvoll gesetzten Pinselzügen im cursiven Sōsho-Stil huldigt diese Kalligrafie dem Bodhisattva Kannon, der im japanischen Buddhismus auch als Kanzeon bekannt ist und in Indien Avalokiteshvara genannt wird. Die fließenden, ineinander übergehenden Striche vermitteln eine besondere Dynamik und lassen die spirituelle Verehrung, die dem Text zugrunde liegt, unmittelbar spürbar werden.

Entstanden ist das Werk in der Meiji-Zeit (1868–1912); es wurde vollständig handgemalt auf Papier. Verehrungsformeln für Kannon, die Bodhisattva des Mitgefühls, gehören zu den verbreiteten Themen religiöser Kalligrafie in Japan und wurden oft von buddhistischen Mönchen oder gebildeten Laien als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit geschaffen.

Die Stableisten sind mit Enden aus Metall gearbeitet. Dieses Kakemono eignet sich für Sammler, die neben der reinen Bildkunst auch an der spirituellen und kalligrafischen Tradition Japans interessiert sind, und bringt durch seine energiegeladene Pinselführung eine besondere Präsenz in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.