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Kalligrafie „Langes Leben“

Kakemono, Unikat, 107 x 56 cm
Artikelnummer: 3987

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 107 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einer fächerförmigen Fläche, umrahmt von marmoriertem braunem Papier, erscheint ein einzelnes, kraftvoll geschwungenes Schriftzeichen in tiefschwarzer Tusche. Es steht für den Wunsch nach einem langen Leben, ein in der japanischen Kalligrafie besonders beliebtes und häufig verschenktes Motiv. Zwei rote Künstlersiegel begleiten das Zeichen und verleihen der Komposition zusätzliche Authentizität.

Die reduzierte, fast schwebende Anordnung des Fächermotivs auf der ansonsten leeren Fläche des Rollbilds macht den kalligrafischen Schwung selbst zum eigentlichen Bildgegenstand: jeder Pinselzug ist nachvollziehbar, jede Verdickung und Verjüngung der Linie zeugt von der Übung und Konzentration des Schreibenden. Entstanden ist das Werk in der Shôwa-Zeit auf Papier, montiert auf eine Holzstange.

Mit seiner klaren, meditativen Bildsprache eignet sich dieses Kakemono besonders für Liebhaber japanischer Kalligrafie und Zen-Ästhetik, aber auch als bedeutungsvolles Geschenk zu einem runden Geburtstag oder Jubiläum, bei dem der Wunsch nach langem Leben im Mittelpunkt steht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.