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Kalligrafie „Loyalität und Ehrfurcht“

Kakemono, Unikat, 194 x 61 cm
Artikelnummer: 5463

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

„Chūkō“ – Loyalität und Ehrfurcht: Diese beiden Werte, die Treue gegenüber Herrn und Gemeinschaft sowie den Respekt gegenüber den Eltern, gehörten zu den zentralen Tugenden der traditionellen japanischen Ethik, insbesondere in der Zeit der Samurai. Die kraftvolle Kalligrafie bringt diese Haltung mit wenigen, energischen Pinselstrichen zum Ausdruck, die keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit lassen.

In dynamischer, leicht kursiver Schrift auf Papier festgehalten, verrät die Komposition eine sichere, geübte Hand. Eine kleine Signatur und ein rotes Siegel unten links weisen das Werk der Meiji-Zeit zu, es zählt damit zu den älteren Stücken der Sammlung.

Mit Läufern aus Knochen versehen und in einer dezenten, floral gemusterten Bordüre montiert, ist dieses Kakemono ein ausdrucksstarkes Zeugnis traditioneller japanischer Wertvorstellungen für Sammler historischer Kalligrafie, das auch losgelöst von seiner Bedeutung durch seine kraftvolle Bildwirkung besticht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.