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Kalligrafie „Öffne dein geistiges Auge“

Kakemono, Unikat, 200 x 51 cm
Artikelnummer: 3990

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Sieben Schriftzeichen ziehen sich in einer einzigen Spalte über die gesamte Höhe dieses Kakemonos und verleihen ihm eine fast architektonische Klarheit. Die Aussage bedeutet sinngemäß „Öffne dein geistiges Auge, das Universum ist grenzenlos“ und spiegelt einen Gedanken wider, wie er in buddhistisch geprägten Sinnsprüchen häufig zu finden ist: die Aufforderung, über die sichtbare Welt hinauszudenken.

Die Pinselführung ist gleichmäßig und ruhig, die Zeichen stehen in klarer Anordnung nebeneinander, was der kontemplativen Aussage zusätzlichen Nachdruck verleiht. Ein kleines rotes Siegel oben rechts bestätigt die Autorschaft der Kalligrafie. Der Bildträger aus Papier stammt aus der Shôwa-Zeit und ist von einer dunkel gesprenkelten, goldfarben durchsetzten Bordüre umgeben, die dem Werk eine edle, fast nächtliche Tiefe verleiht.

Wer sich für fernöstliche Philosophie und die Kraft des geschriebenen Wortes begeistert, findet in diesem Kalligrafie-Kakemono ein stilles, zum Nachdenken anregendes Wandbild, das sich sowohl im Wohn- als auch im Arbeitsbereich hervorragend entfaltet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.