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Kalligrafie „Schnee, Mond, Blumen“

Kakemono, Unikat, 180 x 45 cm
Artikelnummer: 5388

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

„Setsugekka“ – Schnee, Mond und Blumen: Diese drei Worte fassen seit Jahrhunderten das japanische Ideal von Naturschönheit zu allen Jahreszeiten zusammen und zählen zu den beliebtesten Motiven klassischer Kalligrafie. In drei kraftvollen Schriftzeichen bringt dieses Werk die Wertschätzung für die wechselnden Erscheinungen der Natur auf den Punkt, ohne sie im Detail abzubilden – ganz der Kalligrafie-Tradition entsprechend, die auf die Kraft des geschriebenen Wortes vertraut.

Mit schwungvollem, dynamischem Pinselduktus in dunkler Tusche auf Papier gemalt, verrät die Kalligrafie die sichere Hand eines geübten Schreibers, dessen Striche mal breit und wuchtig, mal fein auslaufend gesetzt sind. Signatur und rote Siegel unterhalb der Zeichen bezeugen die Urheberschaft, das Werk stammt aus der Meiji-Zeit und besitzt damit bereits über ein Jahrhundert Geschichte.

Montiert auf einer changierenden Seidenbordüre mit floralem Muster und mit Läufern aus Holz versehen, wirkt das Rollbild zugleich edel und zurückhaltend. Eine ausdrucksstarke Ergänzung für den Tokonoma oder Teeraum, die die Freude an Schnee, Mond und Blüten das ganze Jahr über wachhält.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.