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Kalligrafie – Shinnyo

Kakemono, Unikat, 106 x 63 cm
Artikelnummer: 3308

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 106 cm
  • Breite 63 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In kraftvollem, fließendem Duktus sind hier die beiden Schriftzeichen für „Shinnyo“ auf feines Papier gesetzt, umrahmt von einer edlen Einfassung mit goldfarbenen floralen Mustern, die dem Werk einen festlichen Rahmen verleiht.

Shinnyo, im Sanskrit als Tathata bekannt, bezeichnet in der buddhistischen Philosophie das „So-Sein“ der Dinge, jenen Zustand jenseits von Veränderung und Illusion, der als eigentliche Wirklichkeit hinter aller Erscheinung verstanden wird. Der breite, kräftige Pinselstrich der beiden Zeichen unterstreicht die Klarheit und Ruhe, die dieser Begriff ausdrückt.

Kalligrafien mit derart dichten philosophischen Begriffen entstanden häufig im Umfeld buddhistischer Tempel und wurden gern als Andachtsbilder oder Meditationsanlass verwendet. Das Kakemono trägt hölzerne Jikusaki und stammt vermutlich aus der Shôwa-Zeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.