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Kalligrafie "Shiogama Jinja"

Kakemono, Unikat, 120 x 35 cm
Artikelnummer: 3641

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 35 cm
  • Gewicht 0.5 g
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Der Name des altehrwürdigen Shinto-Schreins "Shiogama Jinja" in der japanischen Präfektur Miyagi ziert dieses Kakemono in kraftvoller, klar lesbarer Kalligrafie. Schreine wie dieser gelten seit Jahrhunderten als spirituelle Zentren, und die schriftliche Nennung ihres Namens galt traditionell als Zeichen der Verehrung und des Andenkens an einen Besuch oder eine Pilgerfahrt.

Die Schriftzeichen sind mit sicherem, gleichmäßigem Pinselstrich ausgeführt, wobei sich kräftige und feine Linien abwechseln und der Kalligrafie trotz ihrer Schlichtheit Ausdruckskraft verleihen. Ein rotes Siegel bestätigt die Autorschaft und rundet die Komposition harmonisch ab, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Auf Papier geschrieben und in eine zurückhaltende, olivfarbene Einfassung mit feinem Rankenmuster gerahmt, präsentiert sich dieses Rollbild in gutem Zustand. Es ist ein stilles Zeugnis japanischer Schreinkultur und eine reizvolle Ergänzung für Sammler religiös inspirierter Kalligrafien und traditioneller Rollbilder.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.